DDR-Briefmarken werden noch heute gehandelt. Foto: dpa

Stendal/Blankenburg | Briefmarken galten in der DDR als Devisen. Sammler konnten dadurch schnell einmal in die Fänge der Behörden geraten. Ohnehin gab es einen sehr streng reglementierten Auslandstauschhandel. Zudem führten die Postbehörden in Ost und West bis zuletzt einen Postkrieg. Die Belege sind heute begehrte Sammelobjekte. Zwischen Weihnachten und Silvester 1985 wurde der Briefmarkensammler Dietrich… Read More


Lehrlinge bei der Ausbildung in einem DDR-Betrieb. Viele Facharbeiter konnten sich selbst helfen und improvisieren. Foto: dpa

Magdeburg | Versorgungsprobleme prägten den Alltag der DDR. Volksstimme-Redakteur Dominik Bath sprach mit dem Alltagsforscher Andreas Ludwig vom Zentrum für zeitgenössische Forschung Potsdam über die damalige Kunst der Improvisation. Volksstimme: Wie hat das Improvisieren den Alltag der Bevölkerung in der DDR geprägt? Andreas Ludwig: Die DDR war, was die Produktion von Alltagsgütern anging, eine Mangelgesellschaft.… Read More


Werbung für eine Broilergaststätte. Mittlerweile wurde der beliebte Broiler vom Döner verdrängt. Foto: dpa

Berlin | Manfred W. Hellmann hat 1964 angefangen, die sprachliche Entwicklung in Ost- und Westdeutschland zu beobachten – und erst 2001 damit aufgehört. Den westdeutschen Linguisten hat es nicht gewundert, dass die Kommunikation direkt nach dem Mauerfall so oft schief ging. „Das hat mich bedrückt“, sagt er im Interview. Was ist 1989 mit der deutschen… Read More


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Magdeburg | Er war den Menschen stets ein treuer Begleiter: der Dederonbeutel, ein Erzeugnis der DDR-Chemieindustrie. Wie sein Schwesterprodukt, das dehnbare Dederonnetz, war das faltbare Behältnis genau auf die DDR-Versorgungslandschaft zugeschnitten. Weil begehrte Waren oft überraschend in den Läden auftauchten, war der Heimtransport so kein Problem. Beutel raus und rein mit den Erdnussflips. Wie da… Read More